Поволжская академия государственной службы имени П. А. Столыпина « ФГОУ ВПО ПАГС »

 

 

Wolga-P.A. Stolypin-Institut
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Сегодня 05-02-2012 4:02

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Sehenswürdigkeiten

 
Das erste erbaute Gebäude – die Dreifaltigkeitskirche war aus Holz und befand sich im Zentrum der damaligen Stadt. In einigen Jahren brach ein großes Feuer aus, die ganze Stadt wurde abgebrannt. Der Bau der Kirche begann 1695 und dauerte 40 Jahre. Die Höhe der Kathedrale erreicht 35 Meter. Sie wurde zum ältesten und schönsten architektonischen Bauwerk der Stadt. Die Chroniken erwähnen, dass die Kirche von Leibeigenen aus Zagorsk (Gebiet Moskau, Zentrum der Orthodoxkirche damaliger Zeit) gebaut wurde. Der Architekt ist leider unbekannt.

 

 

 

Der Dreifaltigkeitskirche gegenüber befindet sich eines der ältesten Museen der Stadt – das Landeskundemuseum, erbaut im 19. Jh. im klassizistischen Stil. Als Museum existiert es seit 1887. Das Gebäude selbst ist 60 Jahre älter. Es wurde von dem Kaufmann Michail Ustinov erbaut und besteht aus 2 Gebäuden, die von einem berühmten Architekten von St. Petersburg Ivan Kolodin (Helfer vom Baumeister Voronichin, errichtete Kasaner Dom) später vereinigt wurden. Ende 19. Jh. emigrierte Ustinov mit seiner Familie nach Amerika. Das prachtvolle Gebäude stellte man dem Landeskundemuseum zur Verfügung. Hier gibt es ca. 50 Ausstellungen, unter anderem ist hier die Geschichte der Russlanddeutschen dargestellt.

 

  

 

Links vom Eingang in die Dreifaltigkeitskirche befand sich Anfang 19. Jh. das Gasthaus für Reisende und Kaufleute. Sie kamen nach Saratow, um Salz, Edelfisch und Mehl einzukaufen. 1907 begann der Architekt Alexey Salko an dieser Stelle das Gebäude der Saratower Eisenbahnverwaltung zu bauen. Er hat zum ersten Mal in der Baugeschichte Barock und Klassizismus gemischt. Es gibt in Saratow über 50 seine Bauwerke.

 

  

 

Eine der größten Touristenattraktionen der Stadt ist das am 29. Juli 1885 eröffnete Raditschew-Kunstmuseum. Es wurde 1878 von Alexei Bogoljubow, dem Enkel von Alexander Radischtschew (russischer Schriftsteller und Philosoph) nach dem Entwurf des Petersburger Architekten Strom gegründet. Es ist eines der größten Museen der Welt für russische Kunst. Es war damals die erste bedeutende russische Gemäldegalerie außerhalb Moskaus und Sankt Petersburgs und darüber hinaus war es das erste Kunstmuseum in Russland, welches seine Tore jeweils sieben - und fünfzehn Jahre früher als die Tretjakow–Galerie und das Puschkin–Museum öffnete. Heute gilt es mit seinen mehr als 20.000 Werken als ein der größten Museen für russische Kunst.

 

  

 

Das Opernhaus ist das erste Saratower Theater. Im Sommer 1875 war der erste Auftritt – die Oper von Glinka „Ivan Sussanin“. Zur Schauspielertruppe gehörten die Leibeigenen des damaligen Gouverneurs Pantschulidsew. Seit 1928 trägt die Oper den Namen Tschernyschewsky (unser Landsmann, Revolutionär). Die Oper und Ballett nehmen den 3. Platz nach dem Moskauer Opernhaus und dem Theater Mariinka aus Sankt Petersburg ein. Die Saratower Oper hat schon längst über die russischen Grenzen hinaus von sich reden gemacht. Seit 20 Jahren finden im Mai – Juni Internationale Festspiele statt.

  

 

Die erste steinerne Straße in Saratow, wo sich deutsche Bauten, Geschäfte und Handelshäuser befanden, trug den Namen Nemetzkaja (Deutsche Straße). Ende 80-er Jahre des letzten Jh. ist sie zur Fußgängerzone der Stadt geworden. Sie gilt als Saratows Shopping- und Gastronomiemeile Nummer 1: attraktive Kaufhäuser, Boutiquen, Läden aller Art, Cafés und Restaurants, das Kino.

 

  

 

Auf der Deutschen Straße befindet sich das Konservatorium – die dritte im Russland öffentliche Musikhochschule. Sie wurde am 21.10.1912 eröffnet. Der Architekt Kalistratow schuf ein originelles Bauwerk im neugotischen Stil mit malerischen Fassaden. Seit 1935 trägt das Konservatorium den Namen Leonid Sobinows, eines bekannten Tenors und Volkskünstlers. Im Großen Saal des Konservatoriums traten Sobinow, Schaljapin sowie Komponisten Skrjabin, Glasunow, Rachmaninow auf. 1985 wurde hier durch deutsche Firma Sauer eine Orgel errichtet.

 

  

 

Grünanlage Linden
1815–1825 wurde unter dem Architekten Stasov die Alexander Newsky Kathedrale zu Ehren des Sieges gegen Napoleon am Vaterländischen Krieg 1812 errichtet (nach der Oktoberrevolution 1917 waren fast alle Kirchen und Kathedralen abgerissen oder gesprengt). Dem Entwurf nach musste die Kathedrale von einer Grünanlage umringt werden. Die älteste und erste freizugängliche Grünanlage der Stadt wurde im April 1825 von gefangen genommenen Franzosen angelegt. Heute befindet sich an dieser Stelle das Sportstadium Dynamo. Die Grünanlage ist erhalten. Statt Alexanderpark hat sie den Namen Linden erhalten. Im Park gibt es noch alten Baubestand: Linden, die fast 200 Jahre alt sind. 1907 wurde der Park mit dem bemerkenswerten Schmiedeeisengitter umgeben. Der Name des Meisters ist Tschechonin, das Gitter wurde nach seinen Skizzen im 1830 Saratower Eisenwerk hergestellt. Dieses Werk war durch seine für das ganze Russland produzierte Erzeugnisse: durchbrochene Gitter, Treppen und Türen bekannt.

 

  

  

Die Kirche Tröstung in Betrübnis wurde 1906 (nach dem Entwurf des Architekten Zybin) als Privatkirche des Bischofs gebaut. Nach der Oktoberrevolution hatte die Sowjetmacht das schöne Gebäude – eine Kopie der Moskau–Basilikum-Kathedrale stehen lassen. Die Kreuze wurden von zwiebelförmigen Kuppeldächern demontiert. Seit Mai 1948 fand hier das Planetarium seinen Platz. Ende der 80-er Jahre letzten Jh. hat das Bischofsamt diese Kirche zurückbekommen. Seitdem findet hier täglich Gottesdienst statt.

  

  

In dem ehemaligen Konsulatsgebäude Deutschlands (gebaut Anfang 1910) befindet sich ein der größten Erdölunternehmen Russlands.

 

  

 

Dem Wolga-Ufer entlang errichtete eine wolgadeutsche Familie die erste mit Dampf betriebene Mühle. Zu Beginn des ersten Weltkrieges besaßen Kolonisten vier moderne Mühlen, die 2/3 der Kapazität Saratows vereinigt wurden und einen großen Teil des Getreides russischer Bauern mahlten.

 

  

Das Verwaltungsgebäude der Stadt Saratow ist bis zur Revolution 1917 als das Haus vom Kaufmann Hrn. Kusnezow, später als das Haus vom seinen neuen Besitzer Hrn. Bänder bekannt. Im Erdgeschoss befanden sich ursprünglich die Stoff - und Kleidungskaufhäuser und oben war das Hotel namens „Tatarskaja“. Später diente dieses Gebäude als Frauengymnasium Kuffeld. 1914 hat dieser ganze Komplex dank dem Architekten Karpenko neue Fassaden bekommen.

 

  

 

Die Markthalle wurde gebaut 1914–1916 unter der Leitung des Architekten Ljukschin. Im Russland war sie eine der besten modernen Bauten damaliger Zeit. Man nannte die Halle das seltsame Bauwunder. Glasdach scheint zu schweben. Es wird von keiner einzigen Säule unterstützt. Man kann hier wie die einheimischen Obst und Gemüse, sowie ausländische Produkte einkaufen.

 

 

Im Zentrum des Stolypin-Platzes wurde 2002 vom Bildhauer Klykov das Stolypin-Denkmal geschaffen. Seinen Namen trägt unsere Wolga-Akademie. Peter Stolypin begann seine Arbeit in der Politik als Gouverneur des Saratower Gouvernement von 1903–1906. Er spielte eine große Rolle in der russischen Geschichte, da er eine Reihe von Reformen durchführte. Eine Reform war, dass er die russischen Bauern zu Landbesitzern machte. Unter der Regierung Nikolai II. wurde Stolypin Innenminister und später Premierminister der Provisorischen Regierung. Aber er wurde Opfer eines Attentates, da er durch seine Reformen die Unzufriedenheit der herrschenden Klasse hervorrief.

 

 

Der erste Teil des Gebäudes der Wolga-Akademie wurde unter der Leitung des Saratower Architekten Schuster als die Börse für örtliche Kaufleute und Unternehmer errichtet. Den zweiten Flügel baute der Architekt Salko und vergrößerte damit seine Fläche fast um die Hälfte. Unsere Akademie verfügt noch über zwei Gebäude.
Die Kapelle der Ikone der Gottesmutter „Lebensspendende Quelle“, errichtet von Saratower Kosaken zu Ehren des Imperators Alexander II. (der nach dem auf ihn verübten Attentat am Leben blieb). In den 30-er Jahren letzten Jh. war die Kapelle völlig zerstört. 1999 wurde eine Kopie der Kapelle gebaut.

 

  

 

Die Wolga-Brücke (eingeweiht im Juli 1965) ist fast 3 km lang und 15 m breit. Heute gehört die Autobahnbrücke zur amtlich gültigen Wappenbeschreibung. Unter der Brücke (in der Mitte des Flusses) gibt es eine künstlich geschaffene Insel - der städtische Strand.

  

 
Falkenberg. Saratow wie Stuttgart liegt in einem Talkessel. Die Stadt ist von Sandbergen umgeben. Der größte (278 m hoch) heißt Falkenberg. Im 16. Jh. war hier ein dichter Wald, in dem es viele Falken gab. Man verkaufte die Vögel sehr günstig in Moskau. Damals hatte die Popularität der Falknerei offensichtlich zugenommen, weil Zare und Fürsten oft im königlichen Wald mit Falken jagten.
Während des 2. Weltkrieges stand hier die Saratower Fliegerabwehrbatterie, die die Eisenbahnbrücke über die Wolga und die Stadt schützte. Nur 2 Bomben sind am Rande der Stadt gefallen. 1975 wurde hier von den Kriegsveteranen und Jugendlichen der Park des Sieges angelegt. Am 9 Mai. 1982 wurde an der Bergspitze das Mahnmal für die im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten feierlich eingeweiht (Entwurf des Saratower Bildhauers Jury Menjakin). 3 Säulen (jede 40 m hoch) wurden als Symbol für die Verbindung von drei Generationen (Großväter, Väter und Söhne) errichtet. Die nach oben führenden Stufen symbolisieren 5 Kriegsjahre.

 

 

Nationaldorf.
Dem Falkenberg steht eine riesige Fläche zur Verfügen. Deshalb wurde hier im Mai 2003 das ethno-kulturelle Projekt Nationaldorf verwirklicht. Im Gebiet leben 136 Nationalitäten. Die größten ethnischen Gruppen sind Russen, Ukrainer, Kasachen, Tataren, Mordwinen, Tschuwaschen, Belorussen, Deutsche und Armenier. Im Dorf kann man die für das jeweilige Volk typischen Gelände, Bauten und Tiere sehen sowie Spezialitäten kosten. 

  

 

Herzlich Willkommen nach Saratow!

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